Klöden muss Tour de France aufgeben

Deutscher Favorit scheidet auf 13. Etappe aus

Der deutsche Radprofi Andreas Klöden, musste auf der 13. Etappe der diesjährigen Tour de France die Frankreichrundfahrt aufgeben. Der 2-malige Zweite der Rundfahrt war mit hohen Erwartungen in die ersten Etappen der Tour gestartet, wurde jedoch, wie viele andere Fahrer, vom Sturzpech verfolgt: Nach dem ersten Sturz, bei dem Klöden sich am Rücken verletzt hatte, war der deutsche am gestrigen Donnerstag erneut auf die Schulter gefallen, sodass er sich heute nur noch mit Schmerzen auf dem Rad halten konnte und schließlich mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Begleitfahrzeug seines Teams RadioShack einsteigen musste.
Für das Team RadioShack ist der Ausfall Klödens besonders bitter: Es ist bereits der dritte Ausfall eines Topfahrers bei der aktuellen Rundfahrt. Damit befinden sich nur noch 5 Teammitglieder im Feld, von denen höchstens der Amerikaner Levi Leipheimer eine Chance auf eine gute Platzierung im Gesamtklassement hat.

Kaum Chancen aus deutscher Sicht

Aus deutscher Sicht gehen die Chancen auf einen deutschen Erfolg gegen Null. Favorit Tony Martin verlor gestern auf der ersten schweren Bergetappe aufgrund einer Erkältung einige Minuten auf seine Konkurrenten und hat damit die Chance auf eine gute Platzierung schon fast verspielt.
Einen tollen Job dagegen machte der deutsche Jens Voigt (Team Leopard Trek), indem er das Feld über den Col du Tourmalet führte und seinen Teamkollegen Fränk und Andy Schleck damit einen späteren Angriff ermöglichte.

Entscheidung der Tour de France in den kommenden Tagen

In den kommenden Tagen wird sich entscheiden, wer das gelbe Trikot nach Paris tragen wird. Favoriten auf den Gesamtsieg sind die beiden Luxemburger Brüder Fränk und Andy Schleck, aber auch Alberto Contador und die beiden Italiener Basso und Cunego.

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