Flugzeugabsturz – Das tragische Unglück in den französischen Alpen

Am Dienstag dem 24. März 2014 ereignete sich in dem südfranzösischen Département Alpes-de-Haute-Provence ein schweres Flugzeugunglück, bei dem alle Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. 

Die Passagiere und Besatzung

Das tragische Unglück in den französischen Alpen ist noch ungeklärt

Das tragische Unglück in den französischen Alpen ist noch ungeklärt

Bei diesem sehr tragischen Flugzeugabsturz befanden sich sechs Besatzungsmitglieder und insgesamt 144 Passagiere an Bord. Darunter befanden sich Urlauber, Geschäftsreisende, zwei Babys und 16 Zehntklässler sowie zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums aus Haltern am See. Alle Menschen die sich am Board des Airbus A320 befanden sich bei diesem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Da das Flugzeug an einer steilen Felswand sprichwörtlich zerschellte, bestand für keiner der an Bord befindlichen Personen eine Überlebenschance. Zurzeit werden die Angehörigen der verunglückten Passagiere rund um die Uhr von Experten und Seelsorgen betreut. Als bekannt wurde, dass der Co-Pilot für den Flugzeugabsturz verantwortlich ist, wurden dessen Angehörige von den restlichen Angehörigen stets getrennt und separat untergebracht.

Der aktuelle Stand der Ermittlungen

Zuständig für die gesamte Untersuchung des Flugzeugabsturz ist die BEA und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Außerdem werden diese von Mitarbeitern von Airbus und CFM International unterstützt. Bereits am Nachmittag des Unfalltages konnten Suchtrupps den Stimmenrecorder bergen, der sich zuvor im Cockpit des Airbus A320 befand. Noch am gleichen Abend bestätigte die französische Staatsanwaltschaft, dass dieser vollständig ausgewertet werden konnte. Ein Tag später wurde seitens der BEA bekanntgegeben, dass der Pilot des Flugzeuges von dem Co-Pilot aus dem Cockpit des Flugzeugs ausgeschlossen worden war. Außerdem geht aus den Tonaufnahmen hervor, dass der Co-Pilot das Flugzeug bewusst und mit Absicht zum Absturz gebracht haben sollte. Warum der Co-Pilot dies tat und welche Beweggründe er für diese schreckliche Tat besaß, ist leider noch nicht bekannt. Es gilt abzuwarten was die Ermittler in den nächsten Tagen für neue Informationen preis geben werden. Wahrscheinlich wird sich dieser schreckliche Flugzeugabsturz niemals vollständig aufklären können.

Das Flugzeug

Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen Airbus A320 mit der Luftfahrzeugkennung D-AIPX. Hergestellt wurde das Flugzeug im Jahr 1990 und war somit zum Unglückszeitpunkt 24 Jahre alt und hatte mehr als 58.000 Flugstunden hinter sich. Nach Angaben der Fluggesellschaft Lufthansa fand der letzte große Check der Maschine im Sommer 2013 statt. Die letzte Routinekontrolle hingegen fand am 23. März 2015 statt sprich einem Tag bevor das Unglück geschah.

Der Flugverlauf

Der Airbus A320 ist um 08:57 Uhr pünktlich in Barcelona gelandet und hätte eigentlich um 09:35 wieder abheben sollen. Jedoch hob die Maschine erst um 10:01 Uhr MEZ in Richtung Düsseldorf ab. Exakt um 10:27 erreichte das Flugzeug die vorgeschriebene Reiseflughöhe von 38.000 Fuß. 3 Minuten später, um 10:30 Uhr alarmierte der diensthabende Fluglotse die französische Flugsicherung, da zu der Zeit schon kein Funkkontakt zur Maschine bestand. Auch nachfolgende Kontaktversuche scheiterten kläglich. Nach verschiedenen Quellen zufolge sank der Airbus innerhalb von acht Minuten auf 2000 Meter ab, ohne den bestehenden Kurs Richtung der Alpen zu Ändern. Kurze Zeit Später riss das Radar-Signal, sodass die letzte bestätigte Position des Flugzeugs zwischen Digne-les-bains und Barcelonette gelegen haben muss. Auch bei der französischen Flugsicherung ist von der Besatzung aus zu keinem Zeitpnkt eine Anfrage bezüglich der Änderung der Flughöhe eingegangen.

 

Bildquelle: Andrey_Kuzmin/Bigstock.com

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